Wie behandelt man einen Bänderriss?

Wie kann es zu einem Bänderriss kommen?
Die Bänder verbinden Knochen miteinander und stabilisieren ein Gelenk. Wenn ein Band übermäßig belastet und gedehnt, kann es teilweise oder ganz reißen. Betroffen sind häufig das obere Sprunggelenk und das Knie. Oft gibt es ein hörbares Geräusch, wenn ein Band reißt. Beschwerden wie Bluterguss und Schwellung sind abhängig vom Ausmaß der Verletzung.

Wie behandelt man einen Bänderriss?
Die Therapie hängt von Ort und Umfang des Schadens sowie von individuellen Gegebenheiten ab. Bei der konkservativen Therapie legt der Arzt für drei bis sechs Wochen einen Stützverband an. Um das Gelenk zu stabilisieren, ist konsequentes Muskeltraining erforderlich. Die andere Option ist hier eine Operation.

Mitunter ist nach einer Schmerzphase das Gelenk wieder schmerzfrei belastbar. Wenn ein Bänderriss nicht erkannt wird und das Band nicht wieder zusammenheilt, kann das Gelenk chronisch instabil werden. Am oberen Sprunggelenk führt das z.B. zu einem vermehrten Umknicken mit dem Fuß. Bei einem instabilen Gelenk besteht auch erhöhre Gefahr, dass Arthorose entsteht.

Welche Medikamente bei einem Bänderriss?
Das wichtigste ist der Stützverband und das konsequente Training. Als Schmerztabletten kann Dicofenac von Ratiopharm verwendet werden und Rewodina Schmerzgel.

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